Wenn die Leber fastet

©Alexander Raths/Fotolia

 

Grab den Brunnen nicht erst wenn Du durstig bist. Chinesisches Sprichwort.

Die Wirksamkeit des Leberfasten wurde wieder durch eine Studie belegt. Diese Studie ergab, dass die rein pflanzliche Ernährungsweise genauso wirksam ist zur Reduktion der Fettleber wie die Ernährung mit tierischen Lebensmitteln.

Seit 2016 empfehle ich Klienten mit Fettleber, übermäßigem Bauchfett oder Prädiabetes verstärkt das Leberfasten. Hintergründe und Prinzipien dazu stelle ich Ihnen hier vor.

Die sogenannte Nicht-alkoholische Fettleber ist in Deutschland mit 20 – 30 % sehr weit verbreitet und häufig unerkannt. Folgen können entzündliche Erkrankungen, Insulinresistenz, also Veränderungen im Kohlenhydratstoffwechsel bis hin zur Diabetes und chronische Lebererkrankungen sein.

Bei Nicht-alkoholischer Fettleber ist der Anteil von Organfett im Bauchraum, sogenanntes viszerales Fett, deutlich erhöht. Dieses Fett beeinflusst Leber und Bauchspeicheldrüse und hat über das Blut Einfluss auf das gesamte System.

Die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes allein erfasst nicht immer die Fettleber. Ein Faktor für eine Fettleber ist der Taillenumfang (Frauen über 80 cm, Männer über 94 cm)

In meiner Praxis kombiniere ich das klassische Leberfasten mit den Prinzipien der TCM, d.h. durch bestimmte Lebensmittel, die sich aus dem individuellen Pulsbefund ergeben wird die Wirkung verstärkt und die Abnahme des Bauchfettes beschleunigt. „Fasten“ bedeutet hier nur, dass von bestimmten Lebensmitteln gefastet wird. Hier fastet nur die Leber. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag und ist somit auch im Berufsalltag durchführbar. Sie kann jederzeit durchgeführt werden. Die Leberzeit im Jahreskreis beginnt am 13. Februar. Dann ist die besonders aktiv.

Die Reduktion der Fettleber ist in erster Linie eine präventive Maßnahme für die Gesundheit und zur Gewichtsreduktion. In der Studie nahm das Leberfett bei der Hälfte der Probanden um 50 % ab.

Genaueres dazu erfahren Sie in der Ernährungsberatung.