Türchen No 1: Maronen

 

 

 

 

Chinesisch: Li Zi

Schon bei den alten Römern gehörten Maronen bis zur Einführung der Kartoffel zur Grundversorgung im Winter. Hier galt: ein Maronenbaum bringt fünf Personen durch den Winter. Als dann ein von Norden kommendes Volk Maronenbäume abholzte, um Getreide anzupflanzen, kam für viele im Winter der Hunger. In China gehören Kastanien seit der Jungsteinzeit zur Ernährung.

Aus Sicht der TCM ist die Marone eine erstaunliche Frucht, weil sie sehr ausgewogen in ihrem Yin und Yang-Verhältnis ist. Die Tomate ist zum Beispiel sehr Yin und Chili dagegen fast ausschließlich Yang. Mit Maronen harmonisiere ich beide Aspekte in mir.

Thermische Wirkung:            warm

Geschmack:                          süß

Organbezug:                         Niere, Magen, Milz

TCM-Wirkung:

 Qi aufbauen
Yin aufbauen
Essenz aufbauen

Anwendung bei: Erschöpfung, Muskelschwäche, Schwäche im unteren Rücken, Durchfall, antientzündlich, reguliert den Blutzucker, Bluthochdruck

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet Maronen als „Frucht für die Nieren“ (Winter) und zur Verdauungsunterstützung.

In der TCM werden sie auch äußerlich zur Behandlung bei Rheuma eingesetzt.

Maronen gibt es bei uns in verschiedenen Formen  zu kaufen:

  • als frische Maronen
  • als vorgekochte im Glas oder in der Schlauchverpackung
  • als Maronenmehl
  • als Maronenflocken
  • und eine köstliche Variante ist die Maronencreme aus der französischen Küche

Maronen werden nicht roh gegessen, sondern gebraten, gekocht, kandiert, püriert, gegrillt und gedünstet verzehrt:

für Backwaren, Suppen und Eintöpfe, aus Beilage zu Fleisch, zum Frühstücksbrei, für Pasta, Kuchen und Desserts und in Frankreich auf Crepes. Sie ist ein echter Allrounder.

Laßt Deiner Kreativität freien Lauf mit Maronen zu experimentieren. Morgen gibt es ein Rezept dazu.

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