Das Abwehr-Qi stärken – das Immunsystem stabilisieren

Die aktuellen Nachrichten über das Corona-Virus mögen zwar bedrohlich klingen, doch war manch eine Grippewelle gravierender. Trotzdem überlege ich mir, was kann ich tun, um meine Abwehr zu stärken.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten – aus der TCM und auch westlich gesehen.

Meine „Wunderwaffe“ No. 1 ist der Rettichsaft. Er enthält Senfölglykoside, die antiviral und antibakteriell sind. Er wirkt präventiv ud auch wenn schon ein Infekt im Hals sitzt. Und er ist ganz leicht herzustellen. Der selbst gemachte Saft ist immer vorzuziehen:

Man braucht dazu eine sehr feine Reibe, ein altes Geschirrhandtuch, eine Schüssel und ein Schraubglas

1/2 Rettich, fein reiben oder im Hochleistungsmixer zerkleinern. Dann legt man das Handtuch über die Schüssel und gibt den Rettich hinein. Der Rettich wird mit dem Handtuch ausgepresst. das geht mit wenig Kraft, da der Rettich leicht seine Flüssigkeit hergibt (links im Bild ist der trockene Rest). Aus 250 g Rettich werden etwa 200 ml Saft.

Wenn Du einen Entsafter hast, kannst Du auch diesen einsetzen.

Dosierung: 2X täglich 2 El einnehmen und schlucken, gern auch etwas gurgeln damit.

Abwandlung: Bei festsitzendem Schleim kommen 30 g beim Reiben Ingwer dazu.

2. Die Schleimhäute feucht halten. Das macht die äußere Abwehr stabiler. Gerade nachts sind sie empfindlich durch die Heizungsluft und trocknen leicht aus. Da kann eine Nasensalbe für die Nacht hilfreich sein. Omega-3-Fette haben auch hier eine wichtige Funktion.

3. Vitamine und Mineralstoffe
Für das Immunsystem die Vitamine C, D und E und Zink wichtig. Hier kann ich nur durchschnittliche Dosierungen angeben, sie können individuell abweichen: Vitamin C 1000 mg am Tag, Vitamin D 2000 I.E am Tag und Zink 15 mg, alles nur vorübergehend und zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung.

4. Süßholz
Süßholz / Lakritz enthält Glycyrrhizinsäure  (GA). Zu ihrer virushemmenden Wirkung gibt es bereits einige Studien. GA hemmt die Vermehrung mehrerer Viren (Herpesviren, HIV, Epstein-Barr-Virus und dem SARS-Coronavirus). Naturheilkundlich angewendet wird Süßholz auch bei Helicobacter, dem Erreger für Magenschleimhautentzündung.
Süßholz-Pastillen sind hier zu schwach. Besser ist es sie als Tinktur einzusetzen, präventiv und auch bei Infektion: 2 X 2 Pipetten in Wasser.
Vorsicht: Süßholz erhöht den Blutdruck.

Komm gesund durch den Jahresanfang.

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