Die Rolle des Melatonins im Immunsystem

Ich habe in den letzter Zeit viel recherchiert zum Thema Immunsystem und Melatonin. Dies habe ich zusammengebracht mit meiner Erfahrung zur Förderung des Melatonin und des Serotonins durch die Ernährung. Dass das möglich ist, sehe ich täglich in der Praxis und mir ist klar geworden, wie weitreichend die Wirkung auf das Immunsystem ist. Sie können mit der Ernährung das Immunsystem auch von dieser Seite her stützen. 

Nehmen Sie sich sechs Minuten Zeit für mein Video. 

Das ausführliche Handout dazu mit allen Quellenangaben stelle ich zum Download zur Verfügung. 

Möge es möglichst vielen nutzen.

Bleiben Sie gesund!

Besuchen Sie die Praxis Inke Kruse auch auf meiner Facebook-Seite und geben Sie es bitte weiter!

Die gute Nachricht: Beratung auch per Telefon und Internet

Die gute Nachricht vorneweg.

Die Ernährungsberatung läuft weiter.

Ich möchte Sie weiter beraten und gleichzeitig Sie und mich schützen. Gerade die Zungendiagnose hat mich dazu bewogen, vorerst andere, sichere Wege Sie zu beraten zu gehen. Einen Weg, der die Beratung ohne Besuch in meiner Praxis möglich macht.

Die Ernährungstherapie mache ich in nächster Zeit telefonisch oder per Skype / faceTime / WhatsApp-Video.

So kann ich per Skype oder Handyfoto auf sicherem Wege Ihre Zunge anschauen. 

Viele Termine liefen in der vergangenen Woche bereits auf diesem Wege in entspannter Weise.

Ich habe festgestellt, dass es gut machbar ist. Der Kontakt läuft über Stimme bzw Video.

Die Testung, die ich im direkten Termin mit Kinesiologie mache, kann ich inzwischen auf anderem Wege durchführen. Damit kann ich Sie auch wie gewohnt austesten, Substanzen wie auch Dosierungen. Durch passende Fragen überprüfe ich die Ergebnisse damit gewährleistet ist, dass das für Sie passende Mittel ausgewählt wurde.

Mein großer Wunsch ist, dass ich die Praxis und diesen wunderbaren Ort  in der Adenauerallee für Beratung und Kochkurse erhalte. Deshalb freue ich mich sehr, wenn Sie sich auf diese neue Form der Therapie einlassen, und ich Ihnen nach der überstandenen Krise wieder wie gewohnt persönlich in meiner Praxis gegenüberstehen kann.

Für alle, die existentiell sehr von der jetzigen Situation betroffen sind:
Sagen Sie Ihren Termin erst mal nicht ab, sprechen Sie mich an, ich bemühe ich mich nach Möglichkeit um eine kreative Lösung.

Und: gerade jetzt ist Ihre Ernährung einer der wenigen Wege, wie Sie Tag für Tag etwas für Immunsystem und Kraft tun können. Darin unterstütze ich Sie jetzt gern.
Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems mit Ernährung und Kräutern finden Sie hier.

Bitte geben Sie dies auch weiter, ich freue mich weiterhin über Ihre Empfehlungen.

Ich wünsche Ihnen in dieser herausfordernden Zeit, dass Sie gesund bleiben und dass Zuversicht und Gelassenheit Sie begleiten.

Herzliche Grüße vom Hofgarten

 

 

Bleiben Sie gesund und gelassen.

Das Abwehr-Qi stärken – das Immunsystem stabilisieren

In Zeiten von Corona nutze ich in täglicher Routine alle geeigneten Maßnahmen, um meine Abwehr zu stärken. Ein paar stelle ich hier vor. In Kürze werde ich diesen Beitrag noch erweitern.

Es gibt diverse Möglichkeiten – aus der TCM und auch westlich gesehen.

Meine „Wunderwaffe“ No. 1 ist der Rettichsaft. Er enthält Senfölglykoside, die antiviral und antibakteriell sind. Er wirkt präventiv ud auch wenn schon ein Infekt im Hals sitzt. Und er ist ganz leicht herzustellen. Der selbst gemachte Saft ist immer vorzuziehen:

Man braucht dazu eine sehr feine Reibe, ein altes Geschirrhandtuch, eine Schüssel und ein Schraubglas

1/2 Rettich, fein reiben oder im Hochleistungsmixer zerkleinern. Dann legt man das Handtuch über die Schüssel und gibt den Rettich hinein. Der Rettich wird mit dem Handtuch ausgepresst. das geht mit wenig Kraft, da der Rettich leicht seine Flüssigkeit hergibt (links im Bild ist der trockene Rest). Aus 250 g Rettich werden etwa 200 ml Saft.

Wenn Du einen Entsafter hast, kannst Du auch diesen einsetzen.

Dosierung: 2X täglich 2 El einnehmen und schlucken, gern auch etwas gurgeln damit.

Abwandlung: Bei festsitzendem Schleim kommen 30 g beim Reiben Ingwer dazu.

2. Die Schleimhäute feucht halten. Das macht die äußere Abwehr stabiler. Gerade nachts sind sie empfindlich durch die Heizungsluft und trocknen leicht aus. Da kann eine Nasensalbe für die Nacht hilfreich sein. Omega-3-Fette haben auch hier eine wichtige Funktion.

3. Vitamine und Mineralstoffe
Für das Immunsystem die Vitamine C, D und E und Zink wichtig. Hier kann ich nur durchschnittliche Dosierungen angeben, sie können individuell abweichen: Vitamin C 1000 mg am Tag, Vitamin D 3000 I.E am Tag oder 15.000 IE pro Woche und Zink (vor dem Schlafengehen) 15 mg, alles nur vorübergehend und zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung.

4. Süßholz
Süßholz / Lakritz enthält Glycyrrhizinsäure  (GA). Zu ihrer virushemmenden Wirkung gibt es bereits einige Studien. GA hemmt die Vermehrung mehrerer Viren (Herpesviren, HIV, Epstein-Barr-Virus und dem SARS-Coronavirus). Naturheilkundlich angewendet wird Süßholz auch bei Helicobacter, dem Erreger für Magenschleimhautentzündung.
Süßholz-Pastillen sind hier zu schwach. Besser ist es sie als Tinktur einzusetzen, präventiv und auch bei Infektion: 2 X 2 Pipetten in Wasser.
Vorsicht: Süßholz erhöht den Blutdruck.

Komm gesund durch den Frühling.

Medizinischer Haftungsausschluß

Saisongemüse im September

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Dieses Jahr sind aufgrund des Klimas die Erntezeiten vieler Gemüse deutlich nach vorn verlegt. Die Auflistung gilt nicht unbedingt für andere Jahre.

Der September ist einer der Monate mit dem umfangreichsten Angebot von deutschem Gemüse, vieles davon ist sogar in Demeter-Qualität in Bonn erhältlich.

Aubergine, Austernpilze, Blumenkohl, Broccoli, Champignon, Chicoree, Chinakohl, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Fenchel, Frühlingszwiebel, Gurke, Karotte, Kartoffel, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Lauch, Mangold, Paprikagemüse, Radieschen, Rote Bete , Rotkohl, Sellerieknolle, Shiitakepilz, Spinat, Stangensellerie, Tomaten, Weißer Rettich, Weißkohl, Wirsingkohl, Zucchini, Zwiebel

Apfel, Birne, Heidelbeere, Pflaume, Weintrauben, Mirabellen, Reineclauden

Aufgeführt sind nur Obst und Gemüse, die jetzt in Deutschland geerntet werden.

Den Drachen reiten – Kochen in den Wechseljahren

©hjschneider/Fotolia

Im September können Sie wieder den Drachen reiten: mein Angebot für Frauen in den Wechseljahren. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Fr. 15. Sept. 18:30 – 21:00 Uhr
Sa. 16. Sept. 10:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie im September keine Zeit haben: der Kurs findet ebenfalls am 24,/25. November in der Familienbildungsstätte in Bad Neuenahr statt.

Der Kurs ist als Präventionskurs zertifiziert. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einen Anteil. Sie können den Kurs online, telefonisch oder per Email buchen.

Body shaming

Wie oft gehen Sie auf die Waage? ©WavebreakmediaMicro/Fotolia

Body shaming bedeutet jemanden für seine Körperform zu beschämen. Diese Beschämung kann durch Eltern, Klassenkameraden, die Medien und zuletzt auch durch sich selbst erfolgen. Dieser Effekt deutlich nimmt zu (so dass es jetzt sogar einen Begriff dazu gibt): durch Werbebotschaften, Casting-Sendungen, Bewertungen auf Facebook usw. Wir werden mit Bildern überflutet auf denen Frauen die vermeintlich idealen Maße haben. Das wirkt  tief und nachhaltig in uns.

Immer wieder höre ich in der Beratung wie sehr Frauen sich, Ihre Gesundheit und Ihre Attraktivität ausschließlich über ihren Körper definieren und sich massiv abwerten, und das unabhängig vom gegenwärtigen Gewicht. Body shaming wirkt sich auf den Selbstwert aus, die Gedanken kreisen um die „richtige“ Ernährung, die Waage und den Sport.

Nach TCM führt Body shaming zu einem gestauten Qi, was den Stoffwechsel dämpft und so genau das Gegenteil von dem bewirkt, was die betroffenen Frauen erreichen wollen. Das Qi muss fließen, damit sich der Körper selbst reguliert. Dann ist frau deutlich entspannter mit dem Thema und der Körper verstoffwechselt die Nahrung besser.

Sind Sie auch davon betroffen?

Meine Kollegin Simone Pausch und ich möchten Frauen darin unterstützen, wieder zu einem entspannteren Verhältnis zum eigenen Körper und zu einem positiven Selbstbild zu finden und ein entspannteres Essverhalten zu entwickeln.

Dazu bieten wir ab Januar 2018 eine Jahresgruppe in Bonn und 2019 eine in Bordesholm an.

Am Fr., 05. Januar bieten wir zur Bonner Gruppe die Infoveranstaltung dazu an. Sie können sich schon jetzt dazu anmelden.

 

Hafer- und Mandelmilch selbst gemacht

Hafermilch

Selbst gemachte Hafermilch ist deutlich weniger süß als fertige. Und sie hat noch mehr Vorteile: Sie können genau die Menge zubereiten, die Sie in den nächsten Tagen benötigen, man spart sehr viel Verpackung und sie kostet pro Liter nur etwa 20 Cent. Und für Veganer ist sie eine willkommene Alternative für das Frühstück und zum Backen.

Sie benötigen für die Hafermilch
40 g feine Haferflocken
500 ml Wasser
eine Prise Salz

Die Zutaten aufkochen und auf kleinster Flamme 10 Minuten ausquellen lassen, die „Milch“ vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren. Anschließend wird sie durch ein feinmaschiges Haarsieb oder einen Nussmilchbeutel gegeben. Der Rückstand kann in das nächste Frühstück gegeben werden. Die abgekühlte „Milch“ hält im Kühlschrank etwa drei Tage. Nach demselben Prinzip können Sie auch Dinkelmilch herstellen.

TCM

Aus Sicht der chinesischen Medizin führt bei vielen Menschen ein hoher Milchkonsum durch das Milcheiweiß zu Ansammlung von innerer Feuchtigkeit. Sie wird in verschiedenen Geweben und Organen eingelagert und kann dort langfristig zu Beschwerden führen. Hier ist Hafermilch eine Alternative in der Küche – zumindest für einen Teil der Kuhmilchprodukte.

Mandelmilch

Sie ist noch einfacher zuzubereiten:

1 EL Mandelmus und 250 ml Wasser mit dem Stabmixer pürieren – fertig.

Für mich ist Mandelmilch die leckerste aller Ersatzmilchprodukte. Hier gibt es beim selber machen keinen Preisvorteil, aber mir wird nie mehr ein Rest im Kühlschrank schlecht, weil ich immer nur diese kleine Menge zubereite, ich spare Verpackung und ich weiß genau was drin ist.

Vom Wert der Blattsalate

Ein bekannter Lebensmittelchemiker hat mal gesagt, Kopfsalat hat den ernährungsphysiologischen Wert eines Papiertaschentuches. Für die Hauptnährstoffe mag dies gelten. Wenn man darüber hinaus denkt im Sinne der TCM sieht jedoch ganz anders aus:

Der Frisée-Salat zum Beispiel enthält auch Bitterstoffe, wie die Endivie und entfaltet aufgrund dessen seine spezielle Wirkung.

Er beruhigt das Yang des Herzens, kühlt Hitze und trocknet innere Feuchtigkeit. Er wird deshalb unter anderem bei Schlafstörungen durch innere Unruhe eingesetzt (bei Verdauungsschwäche durch rohe Gemüse bitte mittags essen). Dabei genügt eine kleine Menge auf dem Teller.

Das kann in der Zubereitung sehr schlicht sein: Frisée waschen und zupfen, ein paar Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Walnüsse rösten und darüber streuen und mit einem Essig-Öl-Dressing servieren. Für die schlaffördernde Wirkung sollte man mit Pfeffer sehr sparsam sein oder besser auf ihn verzichten. Dabei steht der Salat nicht am Anfang einer Mahlzeit, sondern wird erst später gegessen, wenn schon etwas Warmes im Magen ist.

Jedes natürliche Lebensmittel hat seinen Wert und entfaltet eine spezielle Wirkung. Die TCM hat mich gelehrt unsere Lebensmittel noch höher zu schätzen.

Birnen-Bitterstoffe

Mich hatte nach langem mal wieder ein Infekt erwischt. Dann ziehe ich alle Register der TCM, um wieder schnell auf den Füßen zu sein. Ich spürte mal wieder am eigenen Leib, wie hilfreich und wirkungsvoll die TCM. Täglich gab es Reis mit Birnenkompott, um den Schleim in den Atemwegen zu lösend.

Haben Sie Birnenschale schon einmal allein probiert? Sie schmecken bitter. Die Schale der Birnen enthalten Bitterstoffe, die auf die oberen Atemwege schleimlösend wirken. Sie beschleunigen die Genesung deutlich. Bio-Birnen enthalten dabei deutlich mehr der begehrten Wirkstoffe.

Mal verwendet man bei einem Infekt die Birnen mit Schale, mal ohne. Das hängt davon ab, ob es auf den Saft oder die Schalenwirkung ankommen soll.

Birne ohne Schale: bei trockenem Hals und Stimmverlust
Birne mit Schale: bei starker Schleimbildung, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung,
Hustenbeschwerden mit zähem Schleim

Mit diesem Birnen-Frühstück unterstützen Sie die Atemwege.